Neubau in Henndorf

Arbeiten schreiten erfolgreich voran

 

Henndorf In der letzten Ausgabe der Rohrdorfer aktuell (Nr. 67, 1/18) wurde über den Spatenstich für das neue Transportbetonwerk in Henndorf berichtet. Zum damaligen Zeitpunkt befand sich das Betriebsgebäude bereits im Bau. Nach Fertigstellung wird das Gebäude allen Mitarbeitern der Transportbetonanlage und des Vertriebes ausreichend Platz bieten.

 

Bisher kamen für die Errichtung sämtlicher Gebäude, die mittlerweile nahezu fertiggestellt sind, ca. 2.500 m² Doppelwand-Fertigteile der RBW sowie 2.800 m³ Beton aus eigener Produktion zum Einsatz..

 

Für die Gebäudefundamente, die Gründung der Anlage und eine Stützmauer waren 900 Laufmeter Bohrpfähle im Baugrund nötig.

 

Auch die Elektro- und Sanitär-Rohinstallationen des Betriebsgebäudes wurden bereits abgeschlossen. Für die Böden im Erdgeschoss wurde Zementfließestrich, im ersten und zweiten Obergeschoss Anhydrit-Fließestrich der Rohrdorfer Transportbeton Chiemgau eingebracht.

 

Derzeit wird der Zuschlagsstoff-Bunker errichtet, das Becherwerk inklusive der vorgeschalteten Anlagenteile montiert und die Recyclinganlage komplettiert. In den darauffolgenden Wochen wird die elektrische Verkabelung durchgeführt, die Heizungs- und Zusatzmittelanlage eingebaut sowie die Einhausung der Gesamtanlage vorgenommen.

 

Parallel zum Anlagenbau wird derzeit die Einstellhalle für die Betonpumpen erbaut, es werden Doppelwände für die Lärmschutzmauer gestellt und die Gestaltung der Außenanlagen wird weiter vorangetrieben. Anschließend werden die Brückenwaage und die Tankstelle angeliefert und montiert.

 

Die fünf Bindemittelsilos befinden sich auf dem Dach des Betriebsgebäudes. Diese Aufstellungsvariante ermöglichte es, die Recyclinganlage mit je einem Becken für Beton und Fließestrich direkt neben der Mischanlage mit den beiden Doppelwellenmischern zu positionieren.

 

Dadurch ist eine 100%ige Wiederverwendung von Rückbeton und Waschwasser aus der TB-Anlage selbst und den Fahrmischern gegeben. Die Einsparung von Energie und ein nachhaltiger Umgang mit kostbaren Ressourcen wie Wasser und Rohstoffen waren von Anfang an ein wichtiger Bestandteil in der Planung und werden in der Anlagentechnik und Infrastruktur des Standortes umgesetzt. Mit der Gemeinde Henndorf konnte ein Konzept für die Versorgung von Nutzwasser erstellt werden, um die Betonproduktion unabhängig vom örtlichen Trinkwassernetz sicherzustellen. Für Produktion und Betrieb wird in Zukunft kein Tropfen Trinkwasser benötigt!

 

Nach Abschluss der Bauarbeiten wird ein ca. 1.000 m² großes Bodenkörperfilterbecken zur Versickerung des Oberflächenwassers für das Grundstück erstellt. Die Versorgung der Betonproduktion mit Wasser erfolgt über eine speziell errichtete 320 m³ fassende Zisterne mit Oberflächen- und Brunnenwasser.

 

Die beiden derzeit notwendigen Radlader für die Sand und Kiesbeschickung und der damit anfallende Energieverbrauch und CO2-Ausstoß entfallen am neuen Standort. Der Zuschlag wird direkt vom LKW in einen Aufgabebunkerstaub- und emissionsarm entladen und in den schall- und wärmegedämmten Vorratsturm gefördert.

 

Im „klimaaktiv“-Programm des österreichischen Bundesumweltministeriums hat RTB mittlerweile für dieses Konzept eine Förderzusage erhalten.

 

Nachdem die Bauzeit bisher wie geplant eingehalten werden konnte, soll bereits im September 2018 der erste Kubikmeter Beton das neue Werk verlassen. Die gesamte Mannschaft freut sich auf den Einzug in das neue Betriebsgebäude und die Inbetriebnahme der Anlage.

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