Rohrdorf feiert

Abschluss der Werksmodernisierung mit feierlicher Einweihung

 

Rohrdorf Nach der letzten knapp zweijährigen Bauphase wurde die umfassende Modernisierung des Zementwerkes Rohrdorf am 22. Juni mit einem Festabend offiziell abgeschlossen und die neuen Anlagen in Betrieb genommen. Geladen waren neben allen Mitarbeitern die Gesellschafterfamilien und am Bau beteiligten Firmen.

 

Herzstück der Maßnahmen ist die gigantische Zementmühle, die neben der Produktivität auch die Energieeffizienz des Werkes noch weiter verbessert.

 

Zwei Jahre lang wurde in Rohrdorf mit großem Aufwand und ausgefeilter Logistik um- und ausgebaut, denn trotz Baumaßnahmen musste die Produktion störungsfrei weitergehen. Schwerpunkte waren der Neubau der Zementmühle 5, die Errichtung von vier je 6.000 Tonnen fassenden Zementsilos, eine neue Packereihalle, ein Verkehrskonzept innerhalb des Werkes sowie Schallschutzmaßnahmen zur Verringerung von Lärmemissionen.

 

Dabei liegen nicht nur zwei, sondern insgesamt 12 Jahre laufender Bauarbeiten und Investitionen hinter dem Zementwerk, damit der Produktionsstandort langfristig in der Region Bestand hat.

 

In Rohrdorf ist man mit Projekten großen Ausmaßes vertraut. Bereits seit 2006 liefen eine Reihe von Großinvestitionen, die Mitarbeitern wie Zulieferern einiges abverlangten. Unter dem Projekttitel „CEM2020“ investierte das Rohrdorfer Zementwerk weiter in die Zukunft des Standortes, damit dieser wettbewerbsfähig wie auch umwelttechnisch auf dem höchsten Stand ist. Begonnen wurde 2006 mit einer Rohmühle mit Filteranlage. Mithilfe einer SCR-Entstickungsanlage werden seit 2011 in einem Hightech-Verfahren die Abgasbestandteile Stickoxid und Ammoniak zu unschädlichem Stickstoff und Wasserdampf umgewandelt. Damit nahm das Unternehmen eine Vorreiterrolle in der Branche ein, denn weltweit wurde noch nie ein vergleichbares Verfahren bis dato in Betrieb genommen. Durch den Einbau eines modernen und energieeffizienten Pendelrostkühlers 2011 werden seither jährlich 10.000 t Steinkohle eingespart und damit 28.000 t Kohlendioxid pro Jahr reduziert. Mit einem Abwärmekraftwerk, 2012 in Betrieb genommen, deckt das Unternehmen ein Drittel des Strombedarfes aus eigener Produktion und avancierte damit zu einem der umweltfreundlichsten und gleichzeitig energieeffizientesten Zementwerke der Welt.

 

Mit dem Bau der neuen Anlagen erreicht das Zementwerk Rohrdorf im Vergleich zu 2006 jährliche CO2-Einsparungen von 259.500 t; dies entspricht über einem Viertel der ursprünglichen Emissionen.

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