Umweltschonender Bahntransport

Reduktion der Waggons durch Erhöhung der Nutzlast

 

Rohrdorf In den letzten Jahren wurde die Bahnverbindung, die das Zementwerk Rohrdorf mit dem Bahnhof in Rosenheim verbindet, durch die Deutsche Bahn als Infrastrukturinhaber komplett erneuert. Durch den neuen Oberbau wurde die zulässige Achslast auf Streckenklasse „D“ erhöht. Damit konnte bei den täglichen zwei Schotterzügen, die aus den Steinbrüchen Bad Häring und Fischbach den nötigen Kalkstein ins Zementwerk bringen, die Nutzlast pro Waggon von 55,5 t auf 65 t erhöht werden.

 

Mit der Umstellung war auch eine Änderung des Waggon-Typs durch DB-Schenker verbunden. Diese Neuerung machte wiederum eine neue Verladesteuerung und eine neue Software erforderlich.

 

Entscheidend jedoch ist, dass mit der Nutzlasterhöhung 25.000 t mehr pro Jahr ins Werk gefahren werden können. Gleichzeitig wird durch die Verringerung von 20 auf 18 Waggons das Rangieren und Entladen im Werk reduziert.

 

Umgerechnet entspricht dies 1.000 LKW-Ladungen, die so nicht mehr auf der Straße befördert werden müssen, sondern umweltschonend per Bahn transportiert werden können!

 

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