„Eine Arbeitskultur, wo man auf Augenhöhe miteinander arbeiten kann.“ 

Sieben Fragen an Kevin Neureiter, Betriebsleiter in den Werken Leogang und Henndorf bei Rohrdorfer Transportbeton

Herr Neureiter, können Sie uns bitte etwas über Ihre Karriereschritte vor Rohrdorfer erzählen?

Auf dem Weg zu meiner jetzigen Position war ich in einigen sehr unterschiedlichen Berufsfeldern tätig. Begonnen habe ich 2005 als Kfz-Techniker. Dann habe ich in Saalfelden, meinem Heimatort, einige Jahre im Schichtbetrieb als Maschinenführer bei der SIG Combibloc gearbeitet. Da mich diese Tätigkeit nicht erfüllte, begann ich parallel eine Ausbildung als Fitness- und Dipl.-Ernährungstrainer und übte diesen Beruf in der Selbstständigkeit aus. Das Richtige für mich habe ich aber erst 2018 bei meiner Arbeit als Lkw-Fahrer, damals bei einem Getränkezusteller, gefunden. Sofort spürte ich meine Begeisterung und konnte mich damit identifizieren.

Wie sind Sie zu Rohrdorfer gekommen?

Es war mehr Zufall als Plan. 2019 haben meine Frau und ich mit dem Bau unseres Wohnhauses in Saalfelden begonnen. Da kam dann regelmäßig der Rohrdorfer Fahrmischer auf die Baustelle. Da mir einige Fahrer bereits bekannt waren und wir uns viel während der Betonagen unterhielten, kam der direkte Kontakt zu Rohrdorfer zügig zustande. Mit Interesse verfolgte ich die Tagesabläufe der Transportbetonzustellung und bekam einen guten Überblick.

Durch das positive Feedback meines Schwiegervaters zur Firma Rohrdorfer, der seit vielen Jahren selbst bei den Rohrdorfer Betonwaren arbeitet, entschloss ich mich zur Bewerbung im Transportbetonwerk Leogang als Mischer-Fahrer. Dort bin ich mit offenen Armen vom Team aufgenommen worden.

Die Erfahrungen, die ich von 2019 bis 2024 als Mischer-Fahrer machte, sind mir in meiner jetzigen Position sehr hilfreich. Ich kenne die Arbeitsbedingungen meines Teams aus eigener Erfahrung, weiß, wo die Herausforderungen liegen und welche Leistung ich erwarten kann.

Wie verlief Ihr Sprung vom Mischer-Fahrer zum Betriebsleiter?

Selbst wäre ich ehrlicherweise nicht auf die Idee gekommen, mich für die Position zu bewerben. Der damalige Standortleiter und die Regionalgeschäftsführerin, haben mich ermutigt, mich auch für die Stelle des Betriebsleiters zu bewerben, da sie mein Potenzial für die Stelle sehr hoch einschätzten. Meine Familie hat mich ebenfalls zu hundert Prozent unterstützt, daher habe ich den Schritt gewagt – und bin nun sehr glücklich damit.

Wie genau ist Ihr Aufgabengebiet als Betriebsleiter definiert?

Meine Kernaufgaben sind die reibungslose Produktion und Logistik an den beiden Standorten Henndorf und Leogang. Dazu gehören Fuhrparkmanagement, Personalführung inkl. Arbeitssicherheit, Disposition und den Standort auf Vordermann halten, in Abstimmung mit meinen Vorgesetzten.

Laufende Kontrollen und Wartungen von Mischanlagen sowie des kompletten Fuhrparks (24 Fahrmischer, 6 Betonpumpen) sind hier unausweichlich. Sie sind die Grundvoraussetzung für eine lückenlose, ohne Stillstände und vor allem zufriedenstellende Belieferung unserer Kunden.

Wie sieht ein typischer Tagesablauf bei Ihnen aus?

Meine Tagesabläufe sind sehr individuell. Mit einem Eigenfuhrpark von 30 Lkw und 2 Mischanlagen sowie über 40 Mitarbeitern gestaltet sich jeder Tag aufs Neue und bringt neue Herausforderungen mit, was diesen Beruf zu etwas Besonderem macht. Somit sind meine Tage zwischen Besprechungen mit Mitarbeitern, Reparaturen an der Mischanlage, Ausarbeiten von Angeboten und Abarbeiten von Projekten bis hin zu Unterweisungen oder arbeitssicherheitstechnischen Aspekten sehr abwechslungsreich und interessant.

Was gefällt Ihnen bei Rohrdorfer am besten?

Die Zusammenarbeit und der Teamgeist, das „Miteinander“, stimmen einfach. Offenheit, Vertrauen und die Bereitschaft, Verantwortung zu teilen, machen die tägliche Arbeit angenehm. Rohrdorfer investiert in Menschen, fördert Weiterbildung und Sicherheit. Das schafft eine Arbeitskultur, wo man auf Augenhöhe miteinander arbeiten kann. Oft ergibt sich aus einer aktuellen Fragestellung im Team eine schnelle, pragmatische Lösung – das motiviert mich enorm.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft oder welche Pläne haben Sie?
In meiner Funktion geht es mir darum, Prozesse weiter zu optimieren, das Team fit zu halten und die Standorte harmonisch weiterzuentwickeln. Zukunftsorientierung heißt für mich, Chancen früh zu erkennen, Teams zu befähigen und Lösungen schnell und wirtschaftlich umzusetzen. Deshalb kann ich sagen, dass ich mich in Zukunft noch weiter und tiefer in meine Arbeitsbereiche einarbeiten werde, um so die RTB Salzburg, in Zusammenarbeit mit meiner Chefin und meinem Team, weiterhin auf einem so hohen Standard zu halten.