WIR ÜBERNEHMEN
VERANTWORTUNG

ROHRDORFER ist sich seiner hohen ökologischen und sozialen Verantwortung bewusst und strebt bei allen Entscheidungen den Einklang zwischen ökonomischen Zielen und ökologischen Werten an. Diese Haltung findet Ausdruck in unserem Handeln. Das Prinzip der Nachhaltigkeit bei ROHRDORFER hat ökologische, ökonomische und soziale Aspekte und wird damit den Bedürfnissen der heutigen und zukünftigen Generationen gleichermaßen gerecht. Das trifft auch und besonders auf den Produktlebenszyklus von Baustoffen zu.

Rohstoffgewinnung

Die Entnahme von Rohstoffen bedeutet für einen begrenzten Zeitraum einen Eingriff in vorhandene Lebensräume von Tier- und Pflanzenarten. Die Auswirkungen sind unterschiedlich, je nachdem, ob es sich beim Ausgangszustand um eine intensiv genutzte landwirtschaftliche Fläche oder einen Laubmischwald handelt. Schonende Rohstoffgewinnung bedeutet in jedem Fall Rücksichtnahme auf vorhandene Strukturen, auf Individuen und Lebensgemeinschaften. Der Abbau in Gruben zur Sand- und Kiesgewinnung erfolgt abschnittsweise, so dass ausreichend Rückzugsräume für vorhandene Populationen zur Verfügung stehen. Schutzwaldstreifen mit alten Baumbeständen werden nach Möglichkeit erhalten. Liegen wertvolle Standorte mit biotopähnlichen Strukturen wie Feuchtgebiete oder Flachgewässer im Abbaugebiet, werden Ausgleichsmaßnahmen im randlich angrenzenden Bereich der Abbaustätte oder auf Ersatzflächen geschaffen. Auf Brut- und Laichzeiten wird in besonderem Maße Rücksicht genommen. Die oft als störend empfundene, jedoch meist nur temporäre Veränderung des Landschaftsbildes wird durch begrünte Schutzwälle sowie eine Aufforstung von Randstreifen und Abstandsflächen kompensiert. Bei Steinbrüchen ist die abschließende Herstellung von naturnahen strukturreichen Felswänden, die Raum für seltene Vogelarten, Kleinsäuger und zahlreiche Insektenarten bieten, von besonderer Bedeutung.

Arbeitssicherheit

Arbeitssicherheit ist längst kein Nebenschauplatz mehr und steht bei Rohrdorfer an erster Stelle. Den Arbeitsplatz gesund und unversehrt verlassen, hat höchste Priorität. Durch Maßnahmen und Fortbildungen von Mitarbeiter/innen zur Sicherheitsvertrauensperson oder zum Sicherheitsbeauftragten, wird innerhalb der Gruppe das Bewusstsein für Arbeitssicherheit verstärkt. So trägt jede/r zum eigenen und dem Schutz der Kolleginnen und Kollegen bei.
Durch die angepasste Arbeitskleidung und persönliche Schutzausrüstung werden Mitarbeiter/innen bei ihrer Tätigkeit gegen gefährliche Einwirkungen und Gefahrensituationen geschützt. Vorsorgeprogramme und -Untersuchungen geben die Sicherheit über die Wirkung verschiedener Maßnahmen. Gefährdungsbeurteilungen für Anlagen und Tätigkeiten, sowie Sicherheitsunterweisungen gehören zum Standard. In Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft wurde dem Rohrdorfer Zementwerk bereits im Jahr 2006 das Gütesiegel „ Sicher mit System“ verliehen. Alle Führungskräfte sind sich ihrer Verantwortung und Vorbildfunktion gegenüber ihren Mitarbeiter/innen bewusst und leben das Thema Arbeitssicherheit täglich vor. All diese Maßnahmen sollen uns zum Ziel „Vision Zero – Null Unfälle“ näher bringen.

Mitarbeiterbindung

Rohrdorfer möchte seine Talente, Leistungsträger und Spezialisten mittel- bis langfristig an sich binden. Die erfolgreiche Mitarbeiterbindung hängt von zahlreichen Faktoren und Rahmenbedingungen ab. Durch exzellente Bindung der Mitarbeiter kann herausragende Leistungsfähigkeit nicht nur für unser Unternehmen bewahrt, sondern auch gefördert und maximiert werden. Mitarbeiter, die sich mit dem Unternehmen identifizieren, fühlen sich verantwortlicher. Die Fluktuation und krankheitsbedingte Fehlzeiten sinken und die Qualität der Arbeitsergebnisse ist höher. All diese Maßnahmen setzen wir stetig um.

Ausbildung

Als Auszubildende/r bist du mittendrin im Geschehen: Wir legen besonderen Wert auf praktische Erfahrungen, die du in unterschiedlichen Einsatzbereichen bekommst. Du entwickelst Projekte selbst und setzt diese um – und das entweder gemeinsam mit deinen Teamkollegen oder ganz eigenverantwortlich. Ein persönliches Netzwerk ist im Berufsleben das A und O. Daher organisieren wir regelmäßige Azubimeetings und einen jährlichen Ausflug mit den anderen Azubis im Unternehmen. Natürlich orientieren wir uns für den praktischen Teil der Ausbildung am Rahmenplan der IHK und arbeiten für die Theorie eng mit den jeweiligen Berufsschulen zusammen. Du hast außerdem die Möglichkeit, dich schon während der Ausbildung dank fachspezifischer Schulungen und Seminare persönlich weiterzuentwickeln.

CO2

In Rohrdorf werden seit vielen Jahren Anstrengungen unternommen die CO2-Emissionen zu senken. Dies geschieht im Wesentlichen in folgenden Bereichen:
• Steigerung der Energieeffizienz beim Einsatz von thermischer und elektrischer Energie
• Einsatz von Alternativbrennstoffen mit biogenen Anteil anstelle von Kohle
• Einsatz von Alternativrohstoffen, die bei der Klinkerproduktion weniger CO2 freisetzen
• Ersatz von energieintensiven Klinker durch andere Stoffe bei der Zementmahlung
Durch den Einsatz von innovativer, moderner Verfahrens- und Anlagentechnik, wie z.B. Rostkühler, Abwärmekraftwerk oder Wärmerückgewinnung, wird die Energieeffizienz des Zementproduktionsprozesses gesteigert. Dementsprechend wird der Ausstoß von CO2 vermindert.
Die Substitution von Primärbrennstoffen wie Kohle und Öl ist ein weiterer Hebel zur Reduzierung der CO2-Emissionen. Durch den CO2-neutralen, biogenen Anteil ausgewählter Alternativbrennstoffe werden über 10 % des gesamten Brennstoffbedarfs gedeckt.
Bei der Herstellung von Zementklinker ist die Zersetzung von Kalkstein der entscheidende Prozess, bei dem ca. 2/3 der CO2-Emissionen anfallen. Über den Einsatz von alternativen Rohmaterialien, die kein CO2 freisetzen, kann dieser Anteil verringert werden.
Durch die Verwendung von alternativen Einsatzstoffen bei der Zementmahlung, werden nicht nur natürliche Rohstoffe geschont, sondern auch der Klinkeranteil und somit die CO2-Fracht des Zements reduziert. Diese Portlandkompositzemente sind den früher hauptsächlich verwendeten Portlandzementen in qualitativer Hinsicht mindestens gleichwertig.

Erdwärme

Wir trocknen unsere Wände und Decken mit der Zuhilfenahme von Erdwärme und erreichen dadurch eine hohe Einsparung beim Primärenergieverbrauch.
Mit Erdwärmenutzung reduzieren wir den CO2 Ausstoß um ca. 130 Tonnen pro Jahr. Das entspricht dem Verbrauch von 80 Einfamilienhäusern oder einer Fahrstrecke von 1.300.000 Km mit einem  Mittelklasse PKW der Effizienzklasse A+.

Fuhrpark

Für unsere Transporte werden ausschließlich modernste, gewichtsoptimierte Fahrzeuge die mindestens die Abgasnorm Euro V erfüllen eingesetzt.
Zur Steuerung der Lieferungen kommt ein modernes Logistiksystem zum Einsatz um die Kunden Termingerecht zu beliefern, die Fahrzeuge optimal einzusetzen und Leerkilometer zu vermeiden.

Logistik

Die Schonung der Umwelt und der Ressourcen ist in unserer Firmenphilosophie festgeschrieben, deshalb wird auch beim Transport unserer Güter ein besonderes Augenmerk auf die Minimierung der Belastungen für Mensch und Umwelt gelegt.
Daher ist die ständige Überprüfung und Optimierung der Transportlogistik unabdingbar.
Die Massengüter die wir für unsere Produktion benötigen werden soweit irgendwie möglich per Bahn transportiert.
So können jährlich bei der Belieferung unserer Werke in Rohrdorf und Gmunden mit Roh.- und Zuschlagsstoffen durch den Bahntransport ca. 40.000 LKW Anlieferungen und ca. 4 Mio. LKW-Kilometer eingespart, sowie die Umwelt um ca. 2.600 to Co² entlastet werden.
Für die Belieferung unserer Kunden mit den von uns produzierten Baustoffen, werden ausschließlich modernste LKW´s eingesetzt, die von unserer Zentraldisposition über ein Telematicsystem optimal gesteuert werden um unnötige Leerkilometer zu vermeiden.

Recycling

Durch den Einsatz von alternativen Rohstoffen bei der Zementherstellung werden mineralische Materialien zu 100% dem Recycling zugeführt. Stoffe wie Gießereialtsand, mineralische Schlämme, Baurestmassen, Aschen, Hüttensande, REA-Gips usw. werden, bei geeigneter chemischer Zusammensetzung, in den Produktionsprozess integriert und schonen dadurch natürliche Rohstoffe.
Beim Klinkerbrennprozess wird ca. 80% des Energiebedarfs durch alternative Brennstoffe gedeckt. Die bei der Verbrennung entstehenden Verbrennungsaschen werden dabei mit dem Rohmaterial vollständig in Zementklinker umgewandelt.
Bei der Herstellung von Zement fallen keine Abfälle oder Reststoffe an.

Rekultivierung

Bereits während des Abbaus entstehen wertvolle Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten. Noch in diesem Zeitraum erfolgen in der Regel die ersten Maßnahmen für eine Wiederherstellung des Landschaftsbildes und eine Wiedernutzbarmachung der Abbauflächen (Rekultivierung) oder für eine schonende Renaturierung mit dem Ziel, die neu entstandenen Lebensräume möglichst zu erhalten, deren Weiterentwicklung zu fördern und Strukturen für neue Habitate anzulegen. Renaturierung und Rekultivierung verfolgen unterschiedliche Ziele. Während bei Steinbrüchen das ursprüngliche Landschaftsbild nicht mehr ohne weiteres hergestellt werden kann und somit die Renaturierung der Felswände und Abbauflächen im Vordergrund steht, ist bei Gruben oft die Wiederherstellung des Geländes für Landwirtschaft und Forst das Ziel einer umfassenden Rekultivierung. Auch bei dieser Maßnahme wird auf bereits vorhandene Strukturen Rücksicht genommen, indem randliche Ausgleichsflächen als Rückzugsgebiete für entstandene Populationen angelegt werden. Beide Formen der Landschaftsgestaltung können als nachhaltig bezeichnet werden, wenn sie auf Dauer eine Erhöhung der Artenvielfalt im Vergleich zur Situation vor dem Abbau zur Folge haben.

Strom

Aufgrund des hohen Strombedarfes bei der Zementherstellung wurde im Zementwerk Rohrdorf im Jahr 2012 ein in Europa einzigartiges Kraftwerk errichtet. Das Projekt wurde 2015 mit dem dena Best-Practice-Label ausgezeichnet.
„Sauberer Strom aus Abwärme“. Mit dieser Anlage konnte der Fremd-Strombezug um 30% reduziert werden.
Zusätzlich wird dadurch das öffentliche Stromnetz wesentlich entlastet und trägt somit positiv zur aktuellen Netzausbauthematik bei. Der Strom wird da produziert, wo er auch verbraucht wird.

Weiterbildung

Was uns inspiriert, sind unsere Mitarbeiter und deren Potenzial. Deshalb haben alle Rohrdorfer Mitarbeiter die Chance, sich innerhalb unseres Unternehmens weiterzuentwickeln und dabei neue Wege zu gehen. Sowohl bereichsübergreifende Wechsel als auch der Einstieg ist in vielen verschiedenen Bereichen möglich.

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