„Ich habe schon früh Einblicke in die Arbeit im Labor bekommen.“

Marie Manhart startete im September 2024 ihre Ausbildung zur Chemielaborantin im Zementwerk Rohrdorf. Im Interview berichtet sie über ihre Erfahrungen und ihre ersten Eindrücke bei Rohrdorfer.

Wie bist du auf deinen Ausbildungsberuf und auf Rohrdorfer aufmerksam geworden?

Ich habe schon früh Einblicke in die Arbeit im Labor bekommen, weil meine Mutter in diesem Bereich tätig ist und ich gelegentlich als Kind mit dabei war. Dadurch habe ich schnell gemerkt, wie spannend ich die Arbeit finde. Auch in der Schule hat mich Chemie besonders interessiert. Über Freunde habe ich schließlich erfahren, dass Rohrdorfer Ausbildungsplätze im Labor anbietet. Daraufhin habe ich mich beworben und ein Praktikum gemacht. Nach dieser praktischen Erfahrung war mir klar, dass ich meine Ausbildung gerne bei Rohrdorfer beginnen möchte.

Kannst du mir einen Einblick in deine Aufgabenbereiche und Tätigkeitsbereiche geben?

Zu Beginn der Woche kümmere ich mich um die Brennstoffe für den Ofen und überprüfe dabei Werte wie z. B. die Elemente C, H, N, S oder den Heizwert. Danach variieren meine Aufgaben. Ich prüfe den HL5, bestimme Chromgehalt oder SO₃ im Zement. Vor kurzem habe ich auch gelernt, wie man die Vollanalyse für Zementproben durchführt. Außerdem gibt es noch viele weitere Tätigkeiten, sodass es nie langweilig wird.

Wie blickst du auf das erste Ausbildungsjahr zurück?

Am Anfang habe ich vor allem einfachere Aufgaben gemacht, wie das Lernen vom genauen Einwiegen von Proben oder das Bestimmen der Zementfarbe. Solche Aufgaben muss man zwar immer noch erledigen, aber inzwischen geht das viel schneller und nebenbei. Zudem habe ich gelernt, wie man Wasserproben analysiert oder die Asche von Brennstoffen bestimmt. Dabei habe ich auch den sicheren Umgang mit gefährlichen Stoffen und glühenden Sachen gelernt.

Marie Manhart und Ausbilder Rupert Kellerer im Chemielabor des Rohrdorfer Zementwerks.

Würdest du deinen Beruf bzw. die Ausbildung bei Rohrdorfer weiterempfehlen?

Ja, ich würde die Ausbildung bei Rohrdorfer weiterempfehlen.
Ich finde den Beruf sehr interessant und herausfordernd, weil die Chemie oft komplex ist und man konzentriert arbeiten muss, da es auch gefährlich sein kann.
Außerdem ist die Arbeit abwechslungsreich – man arbeitet nicht nur im Labor, sondern auch am Computer und manchmal direkt im Werk, um Proben, wie etwa Kohle, zu holen.

Was gefällt dir besonders gut an deiner Arbeit bei Rohrdorfer?

Mir gefällt vor allem die Abwechslung. Kein Tag ist wie der andere – mal arbeite ich im Labor, mal am Computer und manchmal direkt im Werk, zum Beispiel beim Probennehmen. Das Arbeitsklima ist angenehm, die Kollegen sind nett und hilfsbereit. Mein Ausbilder erklärt alles geduldig, unterstützt mich bei neuen Aufgaben und gibt mir hilfreiche Tipps.